05.08.2026
Breitensport

Frauen prägen die Cowes Week: Mehr als ein Drittel der Aktiven sind weiblich

Die Cowes Week zählt nicht nur zu den traditionsreichsten Segelveranstaltungen der Welt, sondern zeigt auch, wie stark Frauen den Segelsport inzwischen mitgestalten. Bei der Jubiläumsausgabe 2026 sind mehr als ein Drittel aller Teilnehmenden Frauen.

Im Rahmen des traditionellen Women’s Day waren 102 Steuerfrauen registriert. Seit 2006 nutzt die Cowes Week diesen Tag, um die Leistungen von Frauen im Segelsport sichtbar zu machen und zusätzliche Impulse für ihre Beteiligung zu setzen.

Den Women’s Day Trophy erhielt in diesem Jahr Hannah Mills. Die zweifache Olympiasiegerin und SailGP-Seglerin wurde nicht nur für ihre sportlichen Erfolge ausgezeichnet, sondern auch für ihren Einsatz zur Förderung der nächsten Generation. Als Mitbegründerin der Athena Pathway arbeitet sie daran, jungen Seglerinnen den Weg in den professionellen Segel- und Foilsport zu ermöglichen.

Jemima Lines verstärkt britisches America’s-Cup-Team

Für ein weiteres starkes Signal sorgte die Verpflichtung von Jemima Lines durch das britische America’s-Cup-Team GB1. Die ehemalige Kitefoilerin des British Sailing Teams wechselt damit in eine der prestigeträchtigsten und technologisch anspruchsvollsten Serien des internationalen Segelsports.

Die Cowes Week verbindet damit verschiedene Ebenen des Segelns: vom Vereins- und Breitensport über die Nachwuchsförderung bis hin zu professionellen Kampagnen im America’s Cup und SailGP.

Die Zahlen zeigen, dass gezielte Programme, sichtbare Vorbilder und konkrete Entwicklungsmöglichkeiten Wirkung entfalten können. Mehr als 33 Prozent Frauenanteil und 102 registrierte Steuerfrauen machen die Cowes Week zu einem interessanten Beispiel dafür, wie Frauen im Segelsport nicht nur teilnehmen, sondern zunehmend auch sportliche und organisatorische Führungsrollen übernehmen.

Zur offiziellen Meldung der Cowes Week