08.07.2026
Spitzensport

Prettner/Flachberger melden sich bei EM mit einem Wettfahrtsieg zurück

Keanu Prettner und Jakob Flachberger haben am zweiten Tag der 49er-Europameisterschaft vor Eckernförde, Deutschland, mit zwei Spitzenresultaten den Kontakt zur Top-Gruppe wiederhergestellt. Mit einem Wettfahrtsieg und einem zweiten Platz – dazu die Resultate 19 und 10 – kletterten die amtierenden Vizeweltmeister auf den 25. Gesamtrang und liegen vor den ausstehenden drei Rennen der Qualifikation knapp auf Goldflotten-Kurs. In der Nacra 17-Klasse haben Laura Farse/Matthäus Zöchling (1213/8) einen leichten Aufwärtstrend erkennen lassen und sich auf den zwölften Gesamtrang verbessert.

© Sailing Energy/Dutch Water Week

Die 49er-Vizeweltmeister Keanu Prettner und Jakob Flachberger haben am zweiten Wettkampftag der kontinentalen Titelkämpfe ihren verpatzten Auftakt – das Salzburger Duo war in beiden Races am Dienstag gekentert – ausgemerzt. Nach einem 19. Platz zum Einstand der vier Rennen umfassenden Tageskarte vollbrachte die Paarung vom Union Yacht Club Wolfgangsee eine gewaltige Steigerung, segelte zu einem Wettfahrtsieg und legte einen zweiten und einen zehnten Platz nach. „Es war heute schon ein wesentlich besserer Tag als gestern – aber immer noch nicht optimal. Wir haben noch einige Fehler gemacht, etwa im ersten Rennen. Dann haben wir uns gefangen, einen Rhythmus gefunden und die letzten drei Races in der Range mittel bis gut abschließen können", fasst Steuermann Keanu Prettner zusammen. 

Die Gewinner der Dutch Water Week verbesserten sich damit im Gesamtklassement vom 59. auf den 25. Platz und haben in den ausstehenden drei Rennen der Qualifikation (am Donnerstag ab 14.00 Uhr) alle Chancen auf die Teilnahme an der EM-Goldflotte. „Wir sind was die Goldfleet-Qualifikation betrifft ziemlich am 'cut'. Es gilt, morgen nochmal einen guten Tag zu haben, um unsere Teilnahme abzusichern. Solide Wettfahrten, vielleicht alle in den Top-5 finishen – das ist unser Ziel“, so Prettner.

Keno Pulte/Leo Uebelhör (26/27/32-DNC) liegen an 79. Stelle, Ferdinand Steffan/Jonah Maier (29/30/32-RET) rangieren an 88. Position.

Die Skiff-Konkurrenz der Damen ist anschließend an die vier Herren-Rennen bei etwa 23 Knoten und sehr böigem, drehenden Wind ausgetragen worden. „Genau diese Starkwindtage brauchen wir für unsere Entwicklung. Als junges, neu zusammengesetztes Team stehen bei diesen Bedingungen Erfahrung sammeln und Lernen im Fokus. Wir nehmen aus diesen drei Rennen sehr viel mit für die Zukunft – es waren sehr aufschlussreiche, wichtige Momente dabei, die uns vor allem langfristig stärker machen werden“, berichtet Rosa Donner, die mit ihrer Partnerin Marion LaFrance-Berger (28-DNC/22/19), nachdem das Duo den Vortag wegen eines im ersten Rennen erlittenen Materialschadens nicht bestreiten konnte, auf dem 50. Platz liegt. Zwei Ränge davor rangieren die EM-Debütantinnen Eva Truttenberger/Livia Farese (28-DNC/28-DNC/28-DNC).

Auch Nacra-17-Duo legt Steigerung hin
Österreichs einzigem Nacra 17 ist am zweiten Wettkampftag ebenfalls eine Steigerung gelungen. Laura Farese/Matthäus Zöchling (12/13/8) verbesserten sich auf den zwölften Gesamtrang. „Die Starts waren heute deutlich besser als gestern, aber uns hat eigentlich den ganzen Tag der Upwind-Speed gefehlt. Für die letzte Wettfahrt haben wir dann etwas umgestellt und das hat besser funktioniert. Wir hoffen, dass wir den Schwung mitnehmen können und bei nun prognostiziert etwas weniger Wind eine bessere Leistung zeigen können“, berichtet Steuerfrau Farese. In der Nacra 17-Konkurrenz werden noch bis Samstagabend neun Rennen ausgetragen. Die Top-10 bestreiten die Entscheidung am Sonntag.

49er, 49erFX und Nacra 17-Europameisterschaft
Eckernförde, Deutschland
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Die Europameisterschaften werden offen ausgetragen. Nicht europäische Nationen werden nach Abschluss der Regatta aus der Wertung genommen.

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